Genetik Aufgaben Mit Lösungen Klasse 11

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Übung 1: Monohybrider Erbgang

Gegeben ist eine Kreuzung zwischen zwei Pflanzen mit der Erbformel Aa x Aa. Bestimme die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen.

Lösung:

Die Punnett-Quadrat-Methode kann verwendet werden, um die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen zu bestimmen:

A a
A AA Aa
a Aa aa

Die genotypische Aufteilung der Nachkommen ist 1:2:1 (AA:Aa:aa), und die phänotypische Aufteilung ist 3:1 (3 dominante Merkmale, 1 rezessives Merkmal).


Übung 2: Dihybrider Erbgang

Gegeben ist eine Kreuzung zwischen zwei Pflanzen mit der Erbformel AaBb x AaBb. Bestimme die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen.

Lösung:

Die Punnett-Quadrat-Methode kann wieder verwendet werden, um die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen zu bestimmen:

AB Ab aB ab
AB AABB AABb AaBB AaBb
Ab AABb AAbb AaBb Aabb
aB AaBB AaBb aaBB aaBb
ab AaBb Aabb aaBb aabb

Die genotypische Aufteilung der Nachkommen ist 1:2:1:2:4:2:1:2:1 (AABB:AABb:AaBB:AaBb:AAbb:Aabb:aaBB:aaBb:aabb), und die phänotypische Aufteilung ist 9:3:3:1 (9 Merkmale mit beiden dominanten Allelen, 3 Merkmale mit einem dominanten und einem rezessiven Allel, 3 Merkmale mit einem rezessiven und einem dominanten Allel, 1 Merkmal mit beiden rezessiven Allelen).


Übung 3: Kopplungsgruppen

Gegeben sind vier Gene auf zwei Chromosomen: A, B auf Chromosom 1 und C, D auf Chromosom 2. Die Entfernung zwischen A und B beträgt 10 Karten, und die Entfernung zwischen C und D beträgt 20 Karten. Eine heterozygote Pflanze (AaBbCcDd) wird mit einer Pflanze mit der Genotyp AaBbCcDd gekreuzt. Bestimme die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen.

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Lösung:

Die Entfernung zwischen A und B beträgt 10 Karten, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie getrennt werden, 10/100 oder 0,1. Die Entfernung zwischen C und D beträgt 20 Karten, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie getrennt werden, 20/100 oder 0,2. Die Wahrscheinlichkeit, dass A und B zusammenbleiben und C und D zusammenbleiben, beträgt (1-0,1) x (1-0,2) = 0,72.

Die genotypische Aufteilung der Nachkommen ist 1:2:1:2:4:2:1:2:1 (AABBCCDD:AABbCCDD:AABBccDD:AABbccDD:AaBBCCDD:AaBbCCDD:AaBBccDD:AaBbccDD:aaBBCCDD:aaBbCCDD:aaBBccDD:aaBbccDD), und die phänotypische Aufteilung ist 9:3:3:1 (9 Merkmale mit beiden dominanten Allelen, 3 Merkmale mit einem dominanten und einem rezessiven Allel, 3 Merkmale mit einem rezessiven und einem dominanten Allel, 1 Merkmal mit beiden rezessiven Allelen).


Übung 4: X-chromosomale Vererbung

Gegeben ist eine Kreuzung zwischen einer heterozygoten weiblichen Maus (XBXb) und einem männlichen Mäuserich (XbY). Bestimme die genotypische und phänotypische Aufteilung der Nachkommen.

Lösung:

Da das weibliche Geschlecht zwei X-Chromosomen hat, ist die genotypische Aufteilung der Nachkommen komplizierter als bei der Vererbung autosomaler Gene.

XB Xb Y
XBXb XBXBXbY XBXbXbY XBXbY
XbXb XBXbXbY XbXbXbY XbY

Die genotypische Aufteilung der Nachkommen ist 1:1:1:1 (XBXBXbY:XBXbXbY:XBXbY:XbY), und die phänotypische Aufteilung ist 1:1 (1 Mäuse mit dem dominanten Merkmal, 1 Mäuse mit dem rezessiven Merkmal).


In der Genetik geht es um die Vererbung von Eigenschaften von Eltern auf ihre Nachkommen. Dabei spielen Gene eine entscheidende Rolle. In der Klasse 11 werden Schülerinnen und Schüler oft mit verschiedenen Aufgaben zur Genetik konfrontiert. Hier sind einige Aufgaben und Lösungen, die Ihnen bei der Vorbereitung auf Prüfungen helfen können.

Aufgabe 1

Eine Pflanze hat rote Blüten. Kreuzt man sie mit einer Pflanze, die weiße Blüten hat, sind alle Nachkommen rosa. Wie kommt das?

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Lösung: Bei der Kreuzung handelt es sich um eine sogenannte intermediäre Vererbung. Das bedeutet, dass sich die Merkmale der Eltern nicht dominant oder rezessiv verhalten, sondern sich in der Nachkommenschaft mischen. Die Blütenfarbe wird durch einen Genlocus bestimmt, an dem es zwei Allele gibt – rot (R) und weiß (W). Die Nachkommen erhalten von jedem Elternteil ein Allel und haben daher das Genotyp Rr. Da beide Allele gleich stark ausgeprägt sind, ist die Blütenfarbe der Nachkommen rosa.

Aufgabe 2

Ein Mann hat die Blutgruppe AB. Seine Frau hat die Blutgruppe A. Welche Blutgruppen können ihre Kinder haben?

Lösung: Die Blutgruppenvererbung folgt einem dominant-rezessiven Muster. Es gibt drei Allele, die für die Blutgruppen A, B und 0 (Null) verantwortlich sind. Die Blutgruppe A und B sind dabei gleich dominant, während 0 rezessiv ist. Der Mann hat die Blutgruppe AB, was bedeutet, dass er das Allel A von einem Elternteil und das Allel B von dem anderen geerbt hat. Seine Frau hat die Blutgruppe A, was bedeutet, dass sie entweder AA oder AO als Genotyp haben muss. Die möglichen Genotypen der Kinder sind daher AA, AB oder AO. Die Blutgruppen der Kinder können A, B oder AB sein, aber nicht 0.

Aufgabe 3

Ein Kind hat die Blutgruppe 0. Kann es von Eltern mit Blutgruppe A und B abstammen?

Lösung: Ja, es ist möglich. Die Blutgruppe 0 ist rezessiv und wird nur dann ausgeprägt, wenn beide Eltern das Allel 0 haben. Wenn ein Elternteil die Blutgruppe A hat und das andere die Blutgruppe B, haben sie entweder AB oder AO als Genotyp. In beiden Fällen könnten sie das Allel 0 tragen und es an ihr Kind weitergeben, das dann die Blutgruppe 0 hätte.

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Fazit

Die Genetik ist ein komplexes Thema, das in der Klasse 11 eingeführt wird. Es ist wichtig, die Grundlagen der Vererbung zu verstehen, um Aufgaben wie diese lösen zu können. Mit ein wenig Übung und Verständnis können Schülerinnen und Schüler erfolgreich sein und gute Noten in der Genetik erzielen.


Zusammenfassung Tipp
Die Genetik beschäftigt sich mit der Vererbung von Merkmalen von Eltern auf ihre Nachkommen. Üben Sie, indem Sie verschiedene Aufgaben lösen.
Die Blutgruppenvererbung folgt einem dominant-rezessiven Muster. Stellen Sie sicher, dass Sie die Merkmale der verschiedenen Blutgruppen verstehen.
Die intermediäre Vererbung tritt auf, wenn die Merkmale der Eltern sich nicht dominant oder rezessiv verhalten, sondern sich in der Nachkommenschaft mischen. Üben Sie, indem Sie verschiedene Aufgaben zur intermediären Vererbung lösen.

Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat Ihnen dabei geholfen, sich auf Ihre Genetikprüfung vorzubereiten. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.